Genderspezifisches Monitoringsystem zur Beratung von Existenzgründerinnen und Jungunternehmerinnen
In den letzten Jahren hat sich die Existenzgründungs- und Förderungslandschaft
in Deutschland strukturell verändert, so dass strategische Neupositionierungen
für Existenzgründungs-Beratungen erforderlich werden, um Nachhaltigkeit
der Gründungen und das Monitoring arbeitsmarktpolitischer Effekte stärker
als bislang zu berücksichtigen. Dabei wird generell die Zielgruppe Frauen
als ein Innovationspotenzial bewertet und es findet insbesondere das sich entwickelnde
Gründungsgeschehen von Frauen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund
zunehmend Beachtung.
Vor diesem Hintergrund wurde unser Unternehmen von 'Frauenbetriebe | Qualifikation
für berufliche Selbständigkeit e.V.', Frankfurt am Main, www.frauenbetriebe.de,
für den Zeitraum 2008-2009 beauftragt, ein gender- und migrationsspezifisches
Monitoringsystem aufzubauen,
dass zur Qualitätssicherung der zukünftigen Beratungsarbeit beiträgt
sowie eine zeitnahe Erfolgskontrolle und die kontinuierliche Überprüfung
der Passgenauigkeit des zielgruppenspezifischen Ansatzes ermöglicht.
Im Mittelpunkt des Projekts standen die Durchführung von zwei Kundinnenbefragungen,
bei denen insgesamt 288 Kundinnen von Frauenbetriebe e.V. einbezogen werden
konnten.
Die Ergebnisse der Kundinnenbefragungen sind in der Broschüre „Gründerinnen
und Unternehmerinnen im Fokus“ dargestellt, die mit einem Vorwort des
Hessischen Wirtschaftsministers Dieter Posch eingeleitet wird. Sie kann hier
heruntergeladen werden [ ›› zum Download
als PDF (interaktive PDF-Datei 1,3 MB)]
Ein regionaler Ergebnistransfer für relevante Wirtschaftsakteure
fand am 25. November 2009 in einem Fachgespräch »Rhein-Main-Gründerinnen
im Aufwind« in Frankfurt statt.
Am 13. März 2009 stellte Dörthe
Jung auf der Aufschwung
Messe der IHK in
Frankfurt in einem Workshop die Ergebnisse
der Kundinnenbefragung 2008 vor.
Das Projekt wird vom Land Hessen, dem Europäischen Sozialfonds und der
Stadt Frankfurt finanziert.




