AUSGEWÄHLTE REFERENZPROJEKTE


Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts „NetWork. 21"
Leben und Arbeiten in der transkulturellen Gesellschaft | 2006 – 2009

Bei „NetWork.21 – Leben und Arbeiten in der transkulturellen Gesellschaft“ handelte es sich um ein bundesweites formelles Mentoringprojekt, das einen integrierten Ansatz verfolgte. Es wurde in einer bisher einmaligen Weise in der Zeit von September 2006 bis September 2009 ein Mentoringprogramm mit drei Durchgängen erprobt, das einerseits in einer paradigmatischen Neuorientierung inhaltliche Schwerpunkte zu Geschlechtergerechtigkeit und Interkulturalität integrierte und andererseits die Ziele des Mentorings mit einer zivilgesellschaftlichen Ausrichtung verbunden hat. Angesprochen waren junge Frauen und Männer mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund im Übergang von Studium zum Beruf bzw. beim Berufseinstieg (je Durchgang 14 Frauen und 7 Männer). Im Mittelpunkt stand die Begleitung durch engagierte, ehrenamtliche Mentor/innen für die Dauer von acht bzw. neun Monaten. Der weiteren Kompetenzentwicklung diente ein Begleitprogramm, das neben beruflichen auch gesellschaftspolitische Fragestellungen fokussierte und Austausch und Vernetzung im Projektkontext förderte. Unser Unternehmen war vom BMFSFJ mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt.

Weitere Infos
Mentoring - Projekt NetWork.21
www.projekt-network21.com


Entwicklung und Aufbau eines Monitoringsystems
in der Gründungsberatung | 2007-2009

Vor dem Hintergrund, dass Existenzgründungs- und Förderungs-landschaft sich in Deutschland strukturell verändert haben und die Gründungsneigung von Frauen weiterhin vergleichsweise niedrig ist, wurde für Frauenbetriebe e.V. - Qualifikation für die berufliche Selbständigkeit von unserem Unternehmen ein Monitoringsystem entwickelt. Dessen Ziel ist eine Überprüfung und kontinuierliche Verbesserung des zielgruppenspezifischen Beratungsansatzes und eine zeitnahe Erfolgskontrolle, um so die Qualität der Beratung verstärkt an den Profilen und Bedarfe der Existenzgründerinnen auszurichten. Die Ergebnisse zweier Kundinnenbefragungen u.a. zu Gründungsintensität und Bestandsfestigkeit bestätigten die Notwendigkeit einer qualifizierten Gründungsberatung. Außerdem konnten ausdifferenzierte Gründungsprofile der Gründerinnen und Jungunternehmerinnen identifiziert werden.

Weitere Infos
Monitoring
Veröffentlichungen
www.frauenbetriebe.de


Prozessberatung in der Berliner Senatsverwaltung
Gendersensible Gestaltung des Gesundheitsmanagements | 2004 – 2007

Im Rahmen der landesweiten Umsetzung von Gender Mainstreaming in Berlin war unser Unternehmen von 2004 bis 2007 mit der Prozessbegleitung in Senats- und Bezirks-verwaltungen beauftragt. So wurden mit der fachlichen Beratung von Dörthe Jung u.a. im Senat für Inneres seit 2005 die Instrumente der Betrieblichen Gesundheitsförderung unter Gender Mainstreaming Aspekten analysiert und weiter entwickelt. In einer ersten Beratungsphase wurde ein Standardfragebogen für die Gesundheitsbefragung von Mitarbeiter/innen entwickelt, der mittlerweile bei der Senatsverwaltung für Inneres als Pilot getestet wird. Den Standardfragebogen und weitere Ergebnisse sind in der Handreichung "Gendersensible Gestaltung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in der Berliner Verwaltung" zusammengefasst.

Weitere Infos
Download der Handreichung

Gender Mainstreaming und Kundenmonitoring
in den Stadtbibliotheken | 2006 - 2007

In drei Bezirksbibliotheken in Steglitz-Zehlendorf sind von uns erstmalig Aspekte des Gender Mainstreaming in das Instrument des Kundenmonitoring integriert worden. Die Kundenbefragung wurde im Dezember 2006 in den drei Bezirksbibliotheken Ingeborg-Drewitz, Gottfried Benn und Lankwitz mit guter Beteiligung der Besucher/innen durchgeführt. In 2007 erfolgte die Auswertung, die unter dem Gesichtspunkt geschlechterdifferentem Nutzungsverhalten und unausgeschöpften Kundenpotenzialen von uns durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind im Juni 2007 vor der Leitungsspitze und Mitarbeiter/innen der Bibliothek präsentiert worden.

Weitere Infos
Präsentation der Ergebnisse zum Download als PDF
Landesweite Umsetzung von Gender Mainstreaming und Gender Budgeting in den Senats- und Bezirksverwaltungen im Land Berlin unter: www.berlin.de/gendermainstreaming


Initiative der mittelständischen Wirtschaft
zur Existenzsicherung und Unternehmensnachfolge durch Frauen | 2004 – 2006

Die Initiative ist ein Modellvorhaben vor dem Hintergrund der besonderen Situation der Existenzgründung von Frauen und der Unternehmensnachfolge durch Frauen. In einem bundesweit einmaligen Ansatz haben wir drei unterschiedliche Strategien miteinander verzahnt:

Unser Unternehmen hat die Konzeptentwicklung und in Workshops den Wissenstransfer für die beteiligten Unternehmen und den Bundesverband sowie die Evaluierung der Initiative durchgeführt. Träger war der Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V., Berlin. Die Initiative wurde vom BMFSFJ unterstützt.

Weitere Infos

Evaluationsbericht zum Download als PDF


Europäisches Netzwerk von Kommunen
" Sister Cities Going Gender" | 2004 – 2005

„ Sister Cities Going Gender“ ist ein langfristig arbeitendes europäisches Städtenetzwerk unter Beteiligung von sechs europäischen Kommunen sowie dem „Council of European Municipalities and Regions“ (CEMR). Das Projekt wurde im Rahmen des „5. Aktionsprogramms der europäischen Kommission zur Chancengleichheit von Frauen und Männern“ gestartet. Projektträger war die Stadt Frankfurt am Main bzw. das dortige Frauenreferat. Unser Unternehmen hat die inhaltliche Koordination sowie das Finanzmanagement übernommen und die Evaluierung des europäischen Netzwerkes durchgeführt. Zielsetzung des europäischen Netzwerkes war es,

Weitere Infos
www.sister-cities-going-gender.org


InWEnt gGmbH, Bonn | 2005

InWEnt ist ein international tätiges Dienstleistungsunternehmen im Bereich internationaler Entwicklungszusammenarbeit. Unser Unternehmen hat das Steuerungsgremium innerhalb der Organisation (Abteilung Strategische Unternehmensentwicklung und Dienstleistungsprodukte) zur Umsetzung von Gender Mainstreaming im Jahr 2005 strategisch beraten und begleitet.



XENOS– Leben und Arbeiten in Vielfalt | 2001 – 2004

Das Projekt „Interkulturelle Öffnung der städtischen Ämter und Betriebe der Stadt Frankfurt am Main“ fand im Rahmen des Bundesprogramms “XENOS – Leben und Arbeiten in Vielfalt“ statt. Das Projekt wurde von der Volkshochschule Frankfurt am Main in Kooperation mit dem städtischen Personal- und Organisationsamt durchgeführt.

Ziel des Projektes war es, den Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der städtischen Ausbildung zu erhöhen und städtische Entscheidungsträger für dieses Problem zu sensibilisieren. Um mehr junge Frauen und Männer mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung zu gewinnen, wurde eine Reihe von Maßnahmen erprobt. Im Zentrum des Projektes stand die Erprobung eines Patenschaftsmodells, das während der ersten Ausbildungszeit insbesondere junge Migrantinnen unterstützen und ihnen helfen sollte, ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Unser Unternehmen hat die wissenschaftlichen Begleitung des Projekts übernommen. Wir haben Konzept und Instrumente für das Patenschaftsmodell entwickelt sowie Wirkungen und Erfolg in mehreren Projektphasen evaluiert.

Weitere Infos
Evaluationsbericht zum Download als PDF


Impressum