NetWork.21
NetWork.21 - ein bundesweites Mentoringprojekt für junge Frauen und Männer im Übergang vom Studium zum Beruf
Bei "NetWork.21 – Leben und Arbeiten in einer transkulturellen
Gesellschaft" handelte es sich um ein bundesweites Mentoringprogramm,
das sich sowohl an junge Frauen wie auch an junge Männer mit unterschiedlicher
kultureller Herkunft wendete, die sich im Übergang vom Studium zum
Beruf befanden.
Ziel und Programm
63 Mentoring-Tandems arbeiteten für die Dauer von drei Jahren zusammen.
Beteiligt waren jeweils
42 Frauen- und 21 Männer-Tandems. Die Mentees wurden von Fachfrauen
und –männer aus unterschiedlichen Berufen begleitet, die ihre
Tätigkeit ehrenamtlich ausübten. Neben der Förderung der
jungen Frauen und Männer zum beruflichen Einstieg war es Ziel von NetWork.21,
das Instrument des Mentoring auch im bildungs- und zivilgesellschaftlichen
Kontext zu erproben. Interkulturelle und Gender Kompetenzen wurden als spezifische
Ressourcen für die späteren Führungskräfte angesehen
und die damit verbundenen Erfahrungen als Know-how im Rahmen des Netzwerkes
zur Verfügung gestellt, dessen Aufbau auf die Nachhaltigkeit des Projekts
ausgerichtet war.
Die erste Mentoringphase begann im Februar 2007, die dritte und letzte
wurde im Oktober mit einer Bilanztagung beendet. Im Dezember 2009 schloss
eine Abschlusstagung das Modellprojekt NetWork.21 offiziell ab.
Evaluation und Berichterstellung
Unser Unternehmen war über den gesamten Projektzeitraum mit der wissenschaftlichen Begleitung (WIB) des Modellprojekts beauftragt. Das Evaluationsdesign war prozessorientiert angelegt, so dass insbesondere in den ersten beiden Mentoringzyklus die Ergebnisse der WIB zur Projektoptimierung beigetragen haben.
Im Zentrum standen standardisierte Befragungen mit den Mentees und den Mentor/innen
sowie der Einsatz qualitativer Methoden zur Bewertung des begleitenden Standardprogramms.
Untersuchungsansatz, Konstruktion der Untersuchungsinstrumente und Auswertung
berücksichtigten systematisch die Kategorien Gender und Migration.
Die Abschlussberichterstellung ist in Form eines Baukastensystems erfolgt.
Drei Fokusberichte stellen jeweils die Schwerpunkte des Modellprojekts in den Mittelpunkt:
- Diversity
- zivilgesellschaftliches Engagement und Vernetzung
- sowie die bildungspolitische Bedeutung von Mentoring
Ein Rahmentext führt in das Modellprojekt
ein. Gesondert wurde ein Praxisleitfaden mit guten Praxiselementen
zur Unterstützung
bei der Durchführung eines interkulturell und gendersensiblen Mentorings erarbeitet.
Das Modellprojekt wurde vom BMFSFJ sowie mit Mitteln des Europäischen
Sozialfonds
gefördert. Projektträger ist die Thomas-Morus-Akademie in Bensberg.
Input der wissenschaftlichen Begleitung auf der Fachtagung »Mentoring in
der transkulturellen Gesellschaft. Erfolgsfaktoren für den
Transfer von Wissen und Erfahrung« am 25.05. in Berlin[ ›› zum
Download als PDF]
Weitere Informationen unter: www.projekt-network21.de




