MENTORING

Stärkung von Berufs- und Karriereplanung

Dörthe Jung Unternehmensberatung berät konzeptionell bei der Durchführung von Mentoringprogrammen und übernimmt die Evaluation. Mentoring bezeichnet einen Prozess, in dem junge Frauen und Männer von einer erwachsenen Person in der beruflichen Entwicklung unterstützt werden. Ursprünglich zur Verbesserung der beruflichen Chancengleichheit von Frauen entwickelt, kommt dieses Instrument für verschiedene Zielgruppen und in unterschiedlichen Kontexten vermehrt zur Anwendung.

Referenzprojekt NetWork.21
Unser Unternehmen war mit der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation des Modellprojekts NetWork.21 beauftragt. NetWork.21 war ein bundesweites Mentoringprogramm für junge Frauen und Männer im Übergang vom Studium zum Beruf mit einer dreijährigen Laufzeit. Es richtete sich besonders an junge Frauen und Männer mit unterschiedlicher kultureller Herkunft. Insgesamt fanden drei Mentoringzyklen statt.

Evaluation
Unser Evaluationsdesign war prozessorientiert angelegt. Auf diese Weise haben - insbesondere in den ersten beiden Mentoringzyklen - die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Begleitung zur Projektoptimierung beigetragen. Im Zentrum standen standardisierte Befragungen mit den Mentees und den Mentor/innen sowie der Einsatz qualitativer Methoden zur Bewertung des begleitenden Standardprogramms. Untersuchungsansatz, Konstruktion der Untersuchungsinstrumente und Auswertung berücksichtigten systematisch die Kategorien Gender und Migration.

Ziele und Programmstruktur

Ziel von NetWork.21 war es, den beruflichen Einstieg der jungen Frauen und Männer zu fördern. Zusätzlich ging es darum, das Instrument Mentoring auch im zivilgesellschaftlichen Kontext zu erproben. Das Projekt Network.21 betrachtete interkulturelle Kompetenzen und Gender-Kompetenzen als spezifische Ressourcen für die kommenden Führungskräfte. Im Projektverlauf wurde ein Netzwerk aufgebaut, das auf Nachhaltigkeit ausgerichtet war.
63 Mentoring-Tandems arbeiteten für die Dauer von drei Jahren zusammen: 42 Frauen- und 21 Männer-Tandems. Die Mentees wurden von ehrenamtlichen Fachfrauen und –männern aus unterschiedlichen Berufen begleitet. Die erste Mentoringphase begann im Februar 2007, die dritte und letzte wurde im Oktober mit einer Bilanztagung beendet. Im Dezember 2009 schloss eine Abschlusstagung das Modellprojekt NetWork.21 offiziell ab.
Das Modellprojekt wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Projektträger war die Thomas-Morus-Akademie in Bensberg.

Berichte
Die Abschlussberichte der Evaluation liegen in Form eines Baukastensystems vor.
Drei Fokusberichte stellen jeweils die Schwerpunkte des Modellprojekts in den Mittelpunkt:

Ein Rahmentext führt in das Modellprojekt ein. Gesondert wurde ein Praxisleitfaden mit guten Praxiselementen zur Unterstützung bei der Durchführung eines interkulturellen und gendersensiblen Mentorings erarbeitet.

» Übersicht über die Evaluationsberichte
» Berichte als interaktives PDF zum Download unter www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen

Input der wissenschaftlichen Begleitung auf der Abschlusstagung des Projekts NetWork.21
"Erfahrungen – Resümee – Perspektiven" am 12./13. Dezember 2009 in Bensberg
» Download PDF

Weitere Informationen unter
» www.projekt-network21.de



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